Unser Kulturkreis fördert Süchte. So haben die meisten Menschen mit Süchten mehr oder weniger zu tun. Das schränkt die Lebensqualität ein.
Eine Sucht ist dann gegeben, wenn man nicht mehr die Wahl hat, einen Stoff zu konsumieren oder eine Handlung auszuführen. Abhängigkeiten bestehen daher von Stoffen (Alkohol, Nikotin, harte Drogen, Kaffee, Tee, Zucker, Adrenalin u.a.) und/oder von Handlungen (Kaufen, Sex, Arbeiten, Essen, nicht Essen u.a.)
Die Arbeit Wege aus Abhängigkeiten beinhaltet zum Beispiel
- Durcharbeiten der Lebensgeschichte mit ihren suchtfördernden Fehlentwicklungen und Verletzungen.
- Training zur Neuordnung von Denk- und Bewertungsprozessen (denn jede Sucht fängt im Kopf an).
- Training zur Genesung von Drama im eigenen Lebensentwurf und somit im jeweiligen Alltag.
- Training in Kontaktaufnahme und -pflege (denn süchtige Menchen neigen dazu, sich zu isolieren).
- Training zum Loslassen der Opferrolle zugunsten einer Position der Stärke.
- Begleitung bei der Entwicklung einer spirituellen Lebensphilosophie, die Gelassenheit in jeder Lebenslage ermöglicht.
Ein wichtiger Teil der Arbeit findet in Gruppen und Seminaren statt, da im Zusammenleben krankmachende und suchtfördernde Muster in unseren Leben schneller und besser erkannt und bearbeitet werden können.
