Schwierige Beziehungen
Treffen für Menschen, die lernen möchten, konfliktreiche Beziehungen besser zu verstehen, um sie schrittweise verändern zu können.
Sie können diese Gruppe alleine nutzen oder gemeinsam mit dem Konfliktpartner/Konfliktpartnerin (z.B. Lebensgefährte/Lebensgefährtin, Kind, Elternteil, Boss, KollegIn, MitarbeiterIn etc.).
Wir werden mit Konzepten der systemischen Familientherapie (z.B. Aufstellungen), aus der Traumatherapie und aus der Arbeit "Wege aus Abhängigkeiten" arbeiten.
Jenseits der Geschichten
Es gibt eine Zeit im Leben, da ist es wichtig, sich zu trauen, die eigene Lebensgeschichte zu formulieren, mit anderen zu teilen, und sie durchzuarbeiten.
Später gibt es eine Stelle im Leben, wo Entwicklung nur noch stattfindet, wenn wir auch das Geschichtenerzählen loslassen. Gemeint sind die Geschichten von Menschen in unserer Vergangenheit und Gegenwart, die nicht so waren, wie wir sie gebraucht hätten. Geschichten auch vom Leben, das uns immer wieder Knüppel in den Weg schmeißt. Geschichten schließlich auch von uns, wie wir eigentlich sein möchten.
Es empfiehlt sich auch, das "Bedürfnis", alles erklären zu wollen, loszulassen. Wenn wir mit Erklärungen aufhören und dann "einfach" nur wahrnehmen, was ist, ergibt sich eine heilsame Nüchternheit, die die Voraussetzung für gute Entscheidungen ist. Das Warten auf die Veränderung, die trotz der vielfältigen Erklärungen und all unserer anderen Bemühungen bisher nicht eingetreten ist, hört auf. Mehr Lebendigkeit und mehr Eigenleben tritt an die Stelle.
Vorstufe zum Loslassen von Geschichten ist eine gute Diagnostik, was wir ändern können und was nicht. Diese Diagnostik wird Teil der Gruppenarbeit sein.
Ein anderer Schwerpunkt wird sein, zu üben, das nichtänderbare Leben so anzunehmen wie es ist. Die Beendigung des Kampfes um nichterreichbare Ziele wird sehr viel Energie freisetzen, die wir nährender und vergnüglicher nutzen können.
Geschichten, die zum ersten Mal erzählt werden, sind willkommen. Bei Geschichten, die wir immer wieder erzählt haben, werden wir schauen, inwiefern das gewirkt hat und was der nächste Schritt ist.
Bei der Bearbeitung aller Geschichten werden Elemente der Trauma-Arbeit nach Peter Levine eingesetzt. Dabei wird Körperprozessen große Bedeutung zukommen.
Die Arbeit "Jenseits der Geschichten" hat auch eine spirituelle Dimension.
Hier möchte ich meine Erfahrungen mit meinen amerikanischen spirituellen Lehrern weitergeben.
Die Position der Stärke finden
In dieser Gruppe werden wir ausgehen von Verwicklungen und Krisen im Leben der TeilnehnerInnen und sie umwandeln in Lernen, Wachstum und lösungsorientiertes Handeln.
Zugrundegelegt wird der "Zyklus der Konditionierungen" von Dr. Thynn Thynn, einer spirituellen Lehrerin aus Burma , die in Kalifornien lehrt. Sie geht davon aus, daß menschliches Leid letztlich auf drei Ursachen zurückzuführen ist, nämlich auf Feindseligkeit (ill-will), Gier (greed) und (Selbst)täuschung (delusion).
Wir werden uns damit beschäftigen, wie Vorlieben (likes) und Ablehnung (dislikes), Urteilen (judgement) und Festhalten (clinging) unser Leben beeinflussen und uns unglücklich bzw. unfrei machen.
Zwischen Tag und Traum
Stunden für Menschen, die nach vollendetem Tagwerk entspannen und zu sich kommen möchten. Durch stilles Sitzen, Körperspürübungen und Austausch über Fragen die uns bewegen, kommen wir ganz in das gegenwärtige Sein und können in Gelassenheit den Feierabend genießen.
Wege aus Abhängigkeiten, Depression und Trauma
Unser Kulturkreis fördert Süchte und Depression. Dafür gibt es viele Ursachen, die wir kurz beleuchten werden.
Jede und jeder von uns hat mehr oder weniger schwerwiegende Traumata erlebt, die oftmals noch - wie Süchte und Depression auch - Körper, Geist und Seele belasten.
In diesen Gruppenzusammenkünften stehen die Lebensgeschichten der TeilnehmerInnen im Mittelpunkt. Gemeinsam werden wir schauen, wo der oder die jeweilige TeilnehmerIn mit ihrem Lebensprozess steht und welcher Zugang am heilsamsten erscheint. Dabei kommen Konzepte aus der systemischen Familientherapie in Frage, wie z.B. Skulpturarbeit (heute besser bekannt als Familienstellen), Genogramme mit generationsübergreifenden Perspektiven u.a., ebenso wie Konzepte aus der Arbeit "Wege aus Abhängigkeiten" mit seiner spirituellen Dimension und seinen konkreten Anregungen zum Lernen von Denkmustern und Handlungsalternativen, die mehr Lebensqualität ermöglichen, bis hin zu Konzepten aus der Trauma Therapie (Somatic Experiencing) nach Peter Levine.
